Alex Beer

1. Welches Buch haben Sie als Kind am meisten geliebt? Wissen Sie noch warum?

„Attila und seine wilden Reiter“ von Leopold Radauer. Schon als Kind habe ich alles geliebt, was mit Geschichte und großen Abenteuern zu tun hatte.

2. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Meine Liebe zum Krimi reicht weit zurück bis in meine Kindheit. Schon damals habe ich am liebsten „Fünf Freunde“, „ABC für Mini-Detektive“ u.Ä. gelesen und bin danach recht früh zu den Klassikern des Genres gewechselt (Agatha Christie, Sir Arthur Conan Doyle, Edgar Allan Poe …) Irgendwann entstand dann die Idee, selber einen Krimi zu schreiben, und wie heißt es so schön? Der Rest ist Geschichte (im wahrsten Sinne des Wortes).

3. Welche Krimi-AutorInnen sind Ihre literarischen Vorbilder?

Vorbilder gibt es viele. Ich bewundere z.B. Don Winslow für seine atmosphärische Dichte, George R.R. Martin für seine ausgeklügelten Plots und Daniel Cole für sein Erzähltempo. Ich liebe Gillian Flynns abgründige Charaktere, Ian Rankins Coolness und Andreas Pflügers Perfektion.

4. Wie sieht Ihr typischer Autorentag aus?

Nach einer großen Tasse Kaffee spaziere ich in die Nationalbibliothek, wo ich den Tag damit verbringe, erst organisatorische Dinge zu erledigen (E-Mails beantworten etc.), anschließend zu recherchieren und schließlich zu schreiben und zu überarbeiten.

5. Was machen Sie, wenn Sie nicht schreiben? Welche Hobbies haben Sie?

Ich lese viel und habe ein großes Faible für TV-Serien und Kino. Hie und da schaffe ich es auch, den inneren Schweinehund zu überwinden und mich ins Fitnesscenter zu schleppen.

6. Welchen Klassiker möchten Sie unbedingt einmal lesen?

Ulysses (James Joyce)

7. Welchem Buch eines anderen Autoren hätten Sie (noch) mehr Erfolg gewünscht und warum?

„Der Boxer“ (Szczepan Twardoch). Dieses grandiose Buch, das im Warschau der Zwischenkriegszeit angesiedelt ist, finde ich einfach großartig. Es ist sehr atmosphärisch und spannend, hat einen interessanten Protagonisten und am Ende einen großartigen Twist.

8. Haben Sie ein Lieblingsbuch?

Ich habe sehr viele Lieblingsbücher. „Tage der Toten“ (Don Winslow) zum Beispiel oder „Cry Baby“ (Gillian Flynn).